Was ist die ideale Anpaarung? Diese Frage stellt sich jede Züchterin und jeder Züchter. Unsere Zuchleiterin Chantal Gärtner überlässt die Planung nicht dem Zufall. Die richtige Kombination zwischen Stute und Hengst ist das Maß der Dinge. Ein stabiles Gebäude soll es haben, aber auch herausragende Grundgangarten, nicht zu groß, aber auch nicht zu klein soll es sein, aber vor allen soll der Nachwuchs gesund zur Welt kommen. Da schaut man auch mal in die lienearen Beschreibungen. Die Entscheidung von heute soll zukünftigen Wünschen der Käufer und Richter für Gebäude und Bewegung entsprechen. Für uns ganz oben auf der Skala der Pferdeeigenschaftenskala stehen Gesundheit und Rittigkeit. Sobald die Entscheidung getroffen ist und die Fohlen hoffentlich gesund das Licht des Lebens leuchten sieht, geht es daran das Pferd gesund groß zu ziehen.
Wann beginnt die Ausbildung? Im Prinzip ab Tag eins mit der Gewöhnung an den Menschen. Die Fohlen müssen sich gerne anfassen lassen, insbesondere die Beine sind dabei wichtig, damit es mit dem Hufschmied keine Probleme gibt. Früh übt sich auch mit dem Halfter und dem Hänger. Vertauen bilden und aufbauen ist bedeutend. Daher halten wir unsere Zucht auch nicht über Monate ohne Betreuung auf den Weiden. Regelmäßig und wenn möglich täglich werden die Fohlen, Jährlinge und Zweijährigen am Halfter geführt, beschäftigt und gelegendlich "gearbeitet". Gerade in den Wintermonaten bietet es sich an, die Pferde am Stall zu beschäftigen. Dazu gehören spielerisch für die Gelassenheit über Plane laufen lassen, Sattellage massieren und Ängste nehmen.
Wann werden die Pferde angeritten? Das entscheidet im Wesentlichen das Pferd selbst. Das Wachstum spielt eine wesentliche Rolle. Jedes Pferd ist anders, sodass abzuwiegen ist, wann die reiterliche Ausbildung beginnt. Sicher nicht früher als dreijährig, aber im Zweifel immer später als früher. Einmal angeritten dürfen die Youngster erst mal pausieren. In der Geduld liegt die Kraft.
2024 war ein allgemein schweres Jahr, da sind die erhaltenen Auszeichungen die Highlights.
Bei schönstem Sonnenschein und angenehmen spätsommerlichen Temperaturen durften wir unter 29 angemeldete Fohlen aus dem Jahrgang 2024 zwei unserer Nachwuchshoffnungen präsentieren. Bei den dressurbetont gezogenen Stutfohlen siegte mit „Bo-Katan Kryze G“ unsere Brentano II-Tochter aus der Fräulein Polly (v. Fürst Romancier). Dritter wurde „Gamora G“, abstammend von Glamourdale a.d. Chardonnay (v. Dayano, Reitpferdename D'Animossa).
Unsere Zuchtstuten H Fräulein Polly v. Fürst Romancier und Staatsprämie H Dana U v. Dancier wurden im November 2024 vom Hannoveraner Verband in das Programm Hannoveraner Dressurpferdezucht (PHD*) aufgenommen. Wenn Züchterleistungen Anerkennung finden, ist das Balsam auf für die Seele.
Uns ist es besonders wichtig, dass die Fohlen nah am Menschen groß werden. Das Vertrauen der Fluchttiere zu gewinnen und zu halten ist eine der wichtigsten Ideale in unserer Aufzucht. Bei der Hengstwahl geht es dabei nicht nur um Bewegung, sondern auch um das Gemüt.
Wir bieten unseren Kunden verschiedene Lösungen aus dem Dressursport an. Die Beratung unserer Kunden erfolgt maßgeschneidert und nachhaltig. Gemeinsam besprechen wir gezielt Konzepte und Herangehensweisen für die Zukunftsplanung.
Copyright © 2024/25 - Gärtner Reitsport & Pferdezucht GbR - Alle Rechte vorbehalten.